Leselager Waschludt

ein Bericht von Bernát Pájer
Begleiter aus der Klasse 10.b

 

Vom 23. bis zum 28. August fand das Leselager in Városlőd/ Waschludt für Drittklässler statt. Das Camp wurde von der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen unterstützt und von Eva Müller geleitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Ziel des Camps war, die deutsche Muttersprache zu pflegen und das Identitätsbewusstsein zu verstärken. Die Pflege der Bräuche wurde unter anderem durch die alltägliche Benutzung der deutschen Sprache, durch das Kennnenlernen deutscher literarischer Werke und deren Aufarbeitung gesichert.

Nach der Anreise in den Iglauer Park nahmen die Kinder ihre Unterkunft ein. Zu Beginn saßen sie in einem Kreis und stellten sich auf Deutsch vor. Sie gestalteten Spiele, womit sie sich näher kennenlernen konnten.

In der Woche nahmen sie an verschiedenen Programmen teil, wie z.B. Besuch im Heimatshaus Waschludt, Besichtigung des Lehrpfades in Band.  In den deutschsprachigen Workshops bastelten sie Papierblumen und auch einen Windhahn, die die Schüler in dem herbstlichen Wetter auch testen konnten.

In dem Leselager gehörte zu dem Programm, dass die Kinder verschiedene deutschsprachige Texte lasen, interpretierten und bearbeiteten. Sie lasen z.B. das ungarndeutsche Gedicht „Das Zweiglein” von Klaus Klotz. Zum Schluss erstellten sie eine deutschsprachige Camp-Zeitung mit Bildern und kürzeren Anekdoten. Die Schüler wollten ihre eigenen Erlebnisse schriftlich und fotografisch den Teilnehmern des im Iglauer Park parallel veranstalteten Theatercamps präsentieren.

Die Kinder fühlten sich in dem Camp wohl, sie sammelten Erlebnisse, konnten andere Kinder kennenlernen, trieben Sport, tanzten ungarndeutsche Volkstänze, lernten ungarndeutsche Bräuche kennen, und vor allem benutzten sie die deutsche Sprache.

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