Jubileumsfeier

Jubiläumswoche mit Projekttagen, Festakt und Alumni-Party
 
30 Jahre Valeria-Koch-Bildungszentrum
20 Jahre Wohnheim
20 Jahre LdU-Trägerschaft
 
Der diesjährige Projekttag war besonders, weil sich alle Klassen daran beteiligten, darüber hinaus war er mit dem 30-jährigen Jubiläum der Schulgründung verbunden, wie das dem Flashmob der Klasse 10b zu entnehmen war, womit das Festprogramm begonnen hat.
 
Viele ehemalige Schüler haben ihre Gedanken über die an der Schule verbrachten Jahre, über fröhliche Ereignisse und über den zusätzlichen Ertrag des Valeria-Koch-Schülerdaseins in einer Videoaufnahme festgehalten. Schule und Schulgemeinschaft wurden von Máté Tóth-Csák, Balász Pozsgai, Klaudia Németh und Artúr Kovács begrüßt.
Nach der Rede von Frau Amrein-Pesti hatten wir die Ehre, einige ehemalige Schüler, namentlich Laura Gebhardt, Dr. Alexandra Harci, dr. Roland Csőke, Krisztián Erdei és Alexis Kecskés auf der Bühne zu begrüßen, die in einem Gespräch über die hier verbrachte und seitdem vergangene Zeit berichteten. Die Podiumsdiskussion wurde von Herrn Dr. Ákos Markovics moderiert.
Der 22. April ist der Geburtstag von Valeria Koch, der Anlass zum Projekttag, wo wir uns schon des Öfteren mit ihren Werken und ihrem Leben befasst haben. Wir haben uns mit einer Zusammenstellung aus ihren Werken und über unsere Projekte mit Hilfe unserer Lehrerinnen Bernadett Kratofil und Adrienn Szigriszt an sie erinnert. Mitgewirkt haben Anna Kratofil, Franziska Pencz-Amrein und Natália Sárdi. Die vertonten Koch-Gedichte ertönten in der Interpretation von Frau Michaela Stiller
 
Feierlich eingeweiht wurden die fünfte Station des Lehrpfads und das Klassenzimmer im Freien. Die Tafeln zum Lebenswerk von Valeria Koch wurden von Frau Dr. Mária Erb, Mária Wolfart und Mária Frey erstellt.
Nach dem Festakt begann die aktive Mitarbeit der Schüler beim Stationenlernen. Es gab ganz interessante Stationen wie Chaosspiel, „verpixelte“ Fotos, Lyrik-Ecke, Lehrpfad, Schulgelände bauen, Schulgeschichte, abgedreht!-Filme, Spielesammlung, Mathe-Aufgaben, Kreuzworträtsel, Pflanzenkunde und sogar ein Zimmer, aus dem man sich befreien musste. Die erfolgreichsten Schüler wurden belohnt. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Lehrer, die die einzelnen Stationen zusammengestellt und geleitet haben.
 
Die Schüler hatten auch die Möglichkeit, sich in der roten Aula die Ausstellung zur Schulgeschichte anzuschauen, erstellt von den Lehrerinnen Mária Frey und Andrea Dezső. Zum Trachttag konnte man sich die Werke der Kinder aus der Unterstufe bewundern, gesammelt wurden die Arbeiten von Szilvia Fuchs-Vencel.
 
Am Dienstag haben die Kleinen den Projekttag mit einem gemeinsamen Programm in der Sporthalle eingeleitet. Zuerst konnten die Schüler anhand von Bildern die Schulgeschichte kennen lernen, dann durften sie sich zwei Theatervorstellungen ansehen: „Frederick“ und „Herr der Fliegen“. Die Schauspieler waren die Mitglieder der Klassen 1b und 5b, die Regie führte Frau Erzsébet Berta.
Jede Klasse lud einen ehemaligen Schüler (Mutter, Vater, ehemaligen Lehrer, Freund) ein, der den Kindern gerne von seinen Erfahrungen und seiner Arbeit erzählte. Sie brachten auch alte Schulschätze und Fotos mit. Auf dem Schulhof nahmen die Klassen an einem Vormittag voller Spiele teil. Mit volkstümlichen Werkzeugen, Hüten, Holzlöffeln, Körben und Kartoffelsäcken organisierten die Lehrerinnen einen lustigen Staffellauf. Die Kinder versuchten sich im Maisribbeln, sie spielten alte Brettspiele und Volksspiele. Alle besuchten auch die Ausstellung zur Schulgeschichte, wohin sie von ihren Gästen begleitet wurden.
 
Am Freitag hörte man im ganzen Gebäude zu verschiedenen Zeiten Lieder im Sinne des „Stimmen wir an!“ Aufrufs von Kindern, die ein Tracht-Kleidungsstück trugen. Das Jubiläumsfest fand ebenfalls am Freitag statt. Die Anwesenden wurden von den drei Direktoren des Bildungszentrums, von Herrn Dr. Gábor Frank, Ibolya Hock-Englender und Ágnes Amrein-Pesti begrüßt. Sie berichteten über die vergangenen dreißig Jahre, während im Hintergrund alte Fotos zu sehen waren.
Im Programm wirkte die Blaskapelle unter der Leitung von Herrn Gábor Halmi mit. Die gemischte Gruppe aus dem Kindergarten in der Szőnyi Straße tanzten Kindertänze, vorbereitet wurden sie von den Kindergärtnerinnen Beáta Bechli und Éva Müller.
 
Unserer Namensgeberein gedachten wir mit der Zusammenstellung, in der wir frühere Projektarbeiten zu ihrem Werk und Leben in Erinnerung riefen.
Der Komponist Zoltán Csernák, ehemaliger Schüler unseres Bildungszentrums, vertonte erneut ein Valeria Koch Gedicht „Jugend träumt Taten“ wurde von dem gemischten Chor aus Gymnasiasten und Lehrern uraufgeführt. Begleitet wurden sie auf Gitarre von Michaela Stiller, Gábor Halmi und Ákos Markovics, auf Saxofon von András Gubik, auf Querflöte von Júlia Nagy.
Die Klasse 4C und die Mädchen aus der Klasse 8b führten eine Zusammenstellung aus ungarndeutschen Kindertänzen vor. Vorbereitet wurden sie von ihrer Tanzlehrerin Frau Ditta Till-Petz. Auf dem Akkordeon begleitete sie Tamás Till.
Nicht nur die Schule, sondern auch das Wohnheim jubilierte. Die vorherige Leiterin, Frau Dr. Gabriella Dávid und der gegenwärtige Leiter, Herr Gábor Werner berichteten über die Geschichte des Schülerheims.
Für besondere Leistungen wurden die Gründer des Valeria-Koch-Bildungszentrums und die ehemaligen Direktoren geehrt. Die Lehrer und Mitarbeiter, die mehr als 20 Jahre an der Schule verbrachten, wurden ebenfalls ausgezeichnet.
Zum Schluss der Feierlichkeit sang der Chor aus Lehrern und Schülern das Lied „Muss i‘ denn“, sie wurden von Bálint Lázár und Mátyás Wehring auf dem Akkordeon begleitet.
Am Samstagvormittag beteiligten sich zahlreiche ehemalige Schüler am Fußball- und Volleyball- Turnier. Organisiert wurde die Veranstaltung von unseren Sportlehrern: Frau Edit Lantos-Csősz, Éva Várhalmi-Hujber, Roland Szatmári, Krisztián Haincz und Dávid Turi.
 
Zum Alumni-Fest am Samstag kamen über 300 ehemalige Schüler. Es wurden Klassentreffen organisiert, unter anderem trafen sich die Mitglieder der ersten Gymnasialklasse von 1994-98, mit den Klassenlehrerinnen Ibolya Hock-Englender und Erzsébet Zwickl. Einige meldeten sich auch für die Schulbesichtigung.
Am Abend fand die Feierlichkeit statt, mit einem Programm, Gesprächen und Musik. Zu Beginn hörten wir die Festreden der Direktorinnen Ágnes Amrein-Pesti und Ibolya Hock-Englender. Die Worte von Herrn Dr. Gábor Frank waren von einer Videoaufnahme zu sehen. Eine Videobotschaft kam auch vom ehemaligen Schüler Weigert Philipp. An der Podiumsdiskussion nahmen ehemalige Schüler teil, die Moderation übernahm von Artúr Kovács. Wir lernten József Brozovics, Vanessza Emmert, Kristóf Huszár, Eszter Kövecs, Hanga Katreiner, Viktor Weimert und Viktor Weigert kennen. Sie haben alle eine besondere Karriere angetreten und äußerten sich dankbar über die am Valeria-Koch-Bildungszentrum verbrachte Zeit: sie erwarben Sprachkenntnisse, erfuhren Offenheit und Zusammengehörigkeitsgefühl, darüber hinaus die Möglichkeit, sich zu entfalten.
Die Anwesenden haben sich bis über Mitternacht unterhalten und amüsiert, und gingen mit dem Vorsatz nach Hause, sich bald wieder zu treffen.
Herzlichen Dank für alle Organisatoren und Mitwirkende!

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