Válogatás ünnepi beszédekből: Szabó Luca (12.A) - Ballagás 2000

Válogatás ünnepi beszédekből: Ágnes Mágocsi - Bandweihe 2001

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Az Iskola nyitólapja

Andrea Ruppert (12.A) - Abschiedsfeier 2000

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Gäste, wir Schüler sind in diesem Schuljahr an einem Punkt angelangt, wo sich zum einen unsere Wege trennen, aber wir weiter in der Erinnerung an unsere gemeinsamen Jahre leben werden. Kennen sie die Geschichte von den Stachelschweinen im Winter? Sie ist von Schopenhauer und passt zu diesem Tag.
Es wird Winter, und die Stachelschweine fangen an zu frieren. Da kamen sie auf eine Idee, dicht zusammen zu rücken, um sich gegenseitig zu wärmen. Das Problem ist klar: Sobald sie dicht aneinander sitzen, stechen sie sich mit den Stacheln. Die Stachelschweine müssen nun durch geschicktes, vorsichtiges Probieren herausfinden, in welchen Abstand sie sich wärmen, aber noch nicht verletzen.
Nicht mehr, und nicht weniger, als die Stachelschweine in dieser Geschichte müssen wir Menschen das Miteinander-Leben erst üben: was verletzt uns, was erfreut uns, wann kommt man sich gegenseitig ins Gehege. Wir haben in den letzten Jahren schon bewiesen, dass wir den richtigen Weg gehen. Dieser Tag ist Anlaß für Rückschau und Ausblick. Wir haben uns in den letzten Jahren zusammengerauft, konnten uns auf die jeweiligen Lehrer einstellen und haben versucht, den Anforderungen gerecht zu werden. Der Philosoph Kierkegaard hat es so formuliert: "Leben kann man nur vorwärts, das Leben verstehen nur rückwärts." Den Rückblick hält jeder für sich, und in die Zukunft blickt auch jeder mit seinen individuellen Erwartungen. Aber nur wer seine Vergangenheit liebt, hat eine glückliche Zukunft. Die allerdings allein - das wissen wir - kann unsere schöpferische Kraft für die Gegenwart wecken. Aber die Forderung, einen Studienplatz und eine gute Arbeit zu bekommen, besteht weiterhin. Ich wünsche uns eine glückliche Zukunft und hoffe, dass uns das "Zeugnis der Reife" die Tür zum Beruf unserer Wahl leichter öffnet.
Zuletzt möchte ich noch im Namen der Klasse unseren Klassenleiten Éva Lénárt und János Flodung und all den Lehrern Dank sagen, die uns durch die Höhen und Tiefen eines stürmischen Gymnasiastendaseins gebracht haben.
Ich möchte nun meine Rede mit folgenden Spruch beenden:
"Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuen geboren werden. Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl, aber du weisst nicht, woher er kommt und wohin er führt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist."

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