Methodencurriculum

SCHULINTERNES METHODENCURRICULUM DES VALERIA KOCH SCHULZENTRUMS

I. AUSGANGSPUNKT

Prozessorientiertes Lernen ist neben dem ergebnisorientierten Lernen ein zentraler Gegenstand der schulischen Bildung und Ausbildung.
Für das Valeria Koch Schulzentrum begründen die im Pädagogischen Programm formulierten Ziele wie auch gewichtige gesellschaftliche Entwicklungen die Bedeutung einer grundlegenden Methodenkompetenz:

  • Wir bejahen die autonome und selbstverantwortliche sowie entwicklungs-spezifische Kompetenz eines jeden einzelnen Schülers
  • Wir reagieren auf die Erkenntnisse der Lerntheorie zu den verschiedenen Lerntypen
  • Wir sehen eine Zunahme der Bedeutung von Teamarbeit und kooperatives Lernen
  • Wir erkennen, dass Lernen ein lebenslanger Prozess ist, weil
    • mit dem Abitur das Lernen nicht beendet ist
    • Berufe mittlerweile eine hohe Entwicklungsdynamik besitzen
    • eine Wissensexplosion ohne absehbare Begrenzung zu beobachten ist
    • gleichzeitig die Halbwertzeit von Wissen unübersehbar ist
    • eine innovative und reaktionsschnelle Intelligenz immer wichtiger wird

Deshalb müssen wir unseren Schülern helfen, selbständig und flexibel eine Methodenkompetenz zu erwerben. Diese Methodenkompetenz soll fächerübergreifend sein. Soweit sich Methoden schwerpunktmäßig nur auf ein Fach beziehen, werden sie vom jeweiligen Fachlehrer vermittelt.
In unserem schulinternes Methodencurriculum wird beschrieben, welche methodischen Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5 bis 12 entwickeln, festigen, erreichen und im Laufe ihrer Schulzeit selbstständig anwenden sollen. Das Methodencurriculum definiert dabei die erwarteten Mindestanforderungen.

  • II. GRUNDLAGEN DES METHODENCURRICULUMS
  • systematische Vermittlung
    • grundlegende Einführung durch ein Leitfach
    • vertiefende Wiederholung und Übung durch ein zweites Fach
    • Anwendung in anderen Fächern
    • zeitlich: auf Jahrgangsstufen in bestimmten Zeitphasen festgelegt
    • inhaltlich (spiralförmig)
      • vom Leichten zum Schweren
      • vom Einfachen zum Komplexen
  • nachhaltige Vermittlung in mehreren Fächern
    • übend
    • wiederholend
    • vertiefend
  • fächerübergreifend
    • Vernetzung der verschiedenen methodischen Anforderungen unterschiedlicher Fächer
    • Übertragung der Methodenkompetenz aus einem Fach auf andere Fächer
  • handlungs- und erfahrungsorientiert
    • Verständnis durch eigenes Tun und Experimentieren
  • Orientierung an lernbiologischen und lernpsychologischen Prinzipien
    • altersgemäße Inhalte
    • angemessene "Portionen"
    • Berücksichtigung unterschiedlicher Lerntypen
  • Verbindlichkeit und klare Regelung der Verantwortlichkeit
    • unter Bearbeitung.
  • nachvollziehbare Verpflichtung/Überprüfbarkeit bei Schülern
    • unter Bearbeitung
  • Unterscheidung nach
    • Basiskompetenzen:
      • Zeit, Arbeit und Lernen organisieren
      • miteinander lernen
      • Informationen beschaffen
      • Darstellen, Dokumentieren und Präsentieren
    • Konkretisierung: einzelne Methoden
    • Zeitfenster: Festlegung der zeitlichen Einführungsphase
    • erster Impuls: einführendes Fach
    • Wiederholung und Vertiefung durch ein zweites Fach
    • Anwendung durch andere Fächer
  • Praktikabilität
    • einfache Umsetzbarkeit
    • einfache Überarbeitungsmöglichkeit
    • einfache Erweiterungsmöglichkeit (z.B. Methodentag)

III. GLIEDERUNG DES METHODENCURRICULUMS

Unser Methodencurriculum ist Ergebnis der Überlegungen und Erfahrungen des Kollegiums und wird in folgende Kompetenzbereiche gegliedert:

  • Informationen beschaffen, verstehen, zusammenfassen und behalten
  • Mit Texten in Schule und Freizeit umgehen lernen
  • Ergebnisse präsentieren
  • Freies Sprechen und Vortragen
  • Im Team arbeiten und lernen
  • Kommunizieren mit anderen einfühlsam und erfolgreich
  • Lernhilfen/-techniken kennen und anwenden
  • Medien sinnvoll nutzen

Wir sehen es nicht als fest geschriebenes Konzept, sondern es bedarf der ständigen Fortschreibung und Anpassung an die veränderten Lern- und Lebensbedingungen unserer Kinder und Jugendlichen.

Kollegium des Valeria Koch Schulzentrums, September 2010

A Koch Valéria Iskolaközpont referenciaintézménnyé válása a kooperatív oktatási formákban
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