ERASMUS+

Internationale Partnerschaften und Kooperationsprojekte für Institutionen in der allgemeinen und beruflichen Bildung (strategische Partnerschaften)

 2016-2019

Die Erasmus+-Bewerbung unserer Schule im Frühling 2016 wurde in der Kategorie „Internationale Partnerschaften und Kooperationsprojekte für Institutionen in der allgemeinen und beruflichen Bildung” angenommen. Die Projektarbeit konnte nach der Unterzeichnung des Förderungsvertrags im Oktober 2016 beginnen. Mit den meisten unserer Partnerschulen arbeiteten wir bereits zwischen 2012 und 2014 im Rahmen einer Kooperation zwischen Comenius-Schulen zusammen. Die Erfolge des erwähnten Projektes, die vielen Erlebnisse und die positiven Rückmeldungen unserer Kollegen und Schüler bewegten uns zur erneuten Bewerbung.

Der Name unseres dreijährigen Projektes ist Being Europeans: From Freedom to Active EU Citizenship.

Unsere Partnerschulen sind: Liceo Ginnasio Statale G. B. Brocchi (Bassano, Italien), Max-Beckmann-Oberschule (Berlin, Deutschland), Gimnazjum nr 26 w Gdansku im. Jana III Sobieskiego (Gdansk, Polen) und Scuola media Pietro Coppo Isola (Isola, Slowenien).

Das allgemeine Ziel dieses Projekts ist es, das Bewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler für die Freiheit und für die staatsbürgerlichen Rechte zu wecken. Die Teilnehmer sollen erfahren, welche Rolle die EU in der Bildung und Mobilität der Jugendlichen heute und in der Zukunft spielt, außerdem lernt man weitere Funktionen der EU kennen.

Unser Ziel ist die Entwicklung der transversalen Kompetenzen und der Grundfähigkeiten der Schüler, die wir mit Hilfe von formalen und informalen Tätigkeiten und mit neuen Unterrichtsmaterialien erreichen möchten. Bei den Lehrern möchten wir ebenfalls die transversalen und die Lehrkompetenzen fördern, sowie Best Practices übernehmen.

Im Rahmen des Projekts werden von den Teilnehmern die gemeinsamen europäischen Grundwerte identifiziert (politische, gesellschaftliche, kulturelle, schulische) sowie die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen seit dem Beitritt zur EU untersucht. Es wird erforscht, was Europa für die teilnehmenden Länder und ihre Bürger bedeutet, bzw. welche Auswirkung die EU auf den Unterricht sowie auf die Kultur der betroffenen Länder hat.

An dem Projekt nehmen Lehrer mit verschiedenen Fächern, Schüler zwischen 14 und 16 Jahren und außerschulische Institutionen (z.B. Zivilorganisationen) teil.

Da das Thema die Freiheit und deren Wirkung auf das Leben der EU-Bürger ist, braucht man eine multikulturelle Perspektive, um den Anspruch nach einem Europa ohne Grenzen besser zu verstehen. Die teilnehmenden Schulen, Lehrer und Schüler verfügen über verschiedene geschichtliche und soziale Hintergründe und können deshalb aktuelle Probleme wie z.B. die Flüchtlingsfrage anders beurteilen.

Das Projekt basiert in erster Linie auf Aktivitäten von Schülern und auf deren Kreativität. Ins Projekt werden aber auch Universitätslehrer, Vertreter von Zivilorganisationen und lokalen Selbstverwaltungen einbezogen.

Jede teilnehmende Schule ist verantwortlich für die Planung, das Testen und die Bewertung der Projektaktivitäten sowie für die Organisation von mindestens einem internationalen Treffen. Die erste Arbeitssprache des Projekts ist Englisch, aber die Schüler und Lehrer können auch auf Deutsch, Italienisch, Französisch und Spanisch kommunizieren.

Die Teilnehmer werden zur Kommunikation und zum fachlichen Austausch die eTwinning-Plattform nutzen. In jeder Schule wird eine Erasmus-Klasse mit ca. 20 Schülern gebildet.

Der geplante Verlauf des Projekts:

Dezember 12-16. 2016: erstes Treffen in Slowenien, Isola

Februar 19-24. 2017: Treffen in Italien, Bassano (5 Tage)

Herbst 2017: Polen, Gdansk (5 Tage)

Frühling 2018: Deutschland, Berlin (5 Tage)

Herbst 2018: Ungarn, Pécs (5 Tage)

Frühling 2019: Italien, Bassano (5 Tage)

Für das dreijährige Projekt sind 5 kurzzeitige Austausche von Schülergruppen mit den folgenden Themen geplant:

  1. Die persönlichen Dimensionen der Freiheit
  2. EU-Identität und Geschichte
  3. Migration und bürgerliche, staatsbürgerliche Rechte
  4. Freiheit im Unterricht
  5. Abschlusskonferenz

Die kurzzeitigen Schüleraustausche werden von den teilnehmenden Partnerschulen geplant. Die Schüler werden bei Familien untergebracht, tagsüber nehmen sie an der gemeinsamen Projektarbeit in internationalen Gruppen teil. Sie erstellen Präsentationen, Filme, Vorträge usw.

Mit dem Projekt haben wir vor, interessante und aktuelle Themen aus verschiedenen Gesichtspunkten zu bearbeiten und dabei die europäischen Grundwerte für die Schüler verständlich und greifbar zu machen. Es wird von den Schülern kritisches Denken erwartet. Der Nutzen, der durch das Projekt erzielt wird, ist die gezielte Förderung der transversalen Kompetenzen.

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